Trainerfortbildung

 

 

 

 

 

 

Trainerfortbildung

 

Die Zeiten, in denen der Trainer „nur“ der Übungsleiter war, sind längst vorbei. Der Trainer von heute ist Lehrer, Animateur, Tröster, Vertrauensperson und Übungsleiter in einem. Die aktuellen Entwicklungen im Fußballsport müssen natürlich auch in die Trainerausbildung einfließen.

 

Die modernen Erkenntnis der Trainingslehre und den Anforderungen eines verstärkten Talenttrainings und -förderung der Kinder und Jugendlichen ist unser Anliegen.

 

Unser Ziel ist es unsere Trainer eine zeitgerechte Fortbildung anzubieten, denn es ist immer schwieriger in der heutigen Zeit Urlaub zu nehmen um sich in den einzelnen Sportschulen weiterzubilden.

 

Deshalb werden wir in regelmäßigen Abständen eine Weiterbildung für unser Trainerteam des JLZ der SG Post Kagers Straubing abhalten. 

 

 

Termine Kleinfeld-Junioren

 

24.06.2017 AEJ Maßnahme

 

 

 

Programm der Fortbildung

 

SG Post Kagers Straubing  -  JLZ-Workshop

Zeit: 24.06.2017

Ort: Vereinsheim Kagers

Thema: Erstversorgung bei Verletzungen und Unfällen  / Sport und Sucht

Leitung: Erich Franz / Referent Martin Döring BRK Straubing

Unterbringung: entf.

Kosten: keine

Leistungen: Mittagessen

Sabrina Bienek, Hashen Jafari, Arton Gasi, Erich Franz und Martin Döring vom BRK
Erste-Hilfe-Kurs am 24.06.2017 für Trainer und Betreuer
 
Sportverletzungen, Vergiftungen und Atemprobleme; Vier Aktive Betreuer bzw. Trainer der Jugendabteilung der SG Post Kagers wissen nach dem Erste-Hilfe-Kurs was zu tun ist.

 

Jeder war sicherlich schon mal in einer Situation, in der man die Hilfe eines Mitmenschen benötigt. Sei es zu Hause, in der Firma, in der Schule, in der Freizeit oder während einer Sportveranstaltung. Umso mehr sollte es auch selbstverständlich sein, anderen in Notfallsituationen zu helfen. Am Samstag erlernten die aktiven Übungsleiter der SG wie bei Unfallsituationen vorzugehen ist, oder wie Menschen in Not zu helfen ist.

 

Herr Martin Döring vom BRK-Kreisverband Straubing zeigte auf, welche Maßnahmen bei einer Sportverletzung oder einem Schlaganfall zu treffen sind. Verbrennungen und Vergiftungen standen ebenso auf der Tagesordnung wie die Vorgehensweise bei Atemproblemen. Die "Stabile Seitenlage" wurde von den Übungsleitern erlernt und für die „alten Hasen“ war es eine Auffrischung.

 

Die neue einheitliche Notrufnummer 112 wurde ebenfalls angesprochen, sowie die optimale Absetzung des Notrufes.

 

Ebenso wurde die Reanimation erlernt und musste von jedem an einer Puppe durchgeführt werden. 3 Minuten lang durfte jeder Teilnehmer die Herzdruckmassage und die Mund-zu-Mund-Beatmung machen, bevor noch die Atemspende mittels Beatmungsbeutel erläutert wurde.

 

Der Ausbilder vom BRK Kreisverband zeigte den Teilnehmern auch das Anlegen eines Druckverbandes. Die Teilnehmer bedankten sich zum Abschluss beim Referenten Herrn Martin Döring für die interessante, praxisnahe und lehrreiche Ausbildung.

Fortbildungsveranstaltung der Bayerischen Sportjugend

 

Kreisjugendleitung Straubing der BSJ informiert Vereine aus Stadt und Landkreis

 

(sd). Die Bayerische Sportjugend (BSJ) im BLSV hielt im Tagungsraum des Hotel Asam in Straubing eine Aus- und Fortbildungsveranstaltung (AEJ) für ehrenamtliche Jugendleiter und für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit ab. Ziel dieser Veranstaltung war es, den Sportvereinen im Landkreis Straubing-Bogen sowie der Stadt Straubing die Arbeit und die Aufgaben der BSJ wieder näher zu bringen. Es ging vor allem darum, wie beziehungsweise in welchem Rahmen die Vereine Unterstützung und finanzielle Förderdung durch die Sportjugend erhalten können.

Die BSJ-Kreisvorsitzende Margarete Probst-Biendl konnte eine erfreulich große Anzahl an Vereinsvertretern begrüßen. Frau Probst-Biendl führte als Leiterin der Maßnahme durch das Programm. Ihren Grußworten schlossen sich der BSJ-Bezirksvorsitzende Konrad Denk und der BLSV Kreisschatzmeister Adi Pöschl an. Beide lobten die gute Organisation der Veranstaltung und zeigten sich ebenfalls über die große Resonanz der Vereine erfreut.

Frau Imke Kampf, sie ist Mitglied der BSJ Kreisvorstandschaft, hielt das erste Referat. Anhand einer Beamerpräsentation stellte sie den Teilnehmern die Bayerische Sportjugend im BLSV vor. Der Vortrag begann mit dem strukturellen Aufbau der Sportjugend. Folgend behandelte Frau Kampf die Schwerpunkte des Aufgabenfeldes der BSJ. So erhielten die teilnehmenden Vereinsvertreter Informationen über die Jugendpolitik, die Lehrarbeit und Bildung (z.B. ÜL-Lizenzen), internationale Jugendarbeit und die Förderprogramme der Sportjugend. Projekte wieder Bewegungskindergarten und „BAERchen“ für Kindertagestätten in Kooperation mit Vereinen rundeten den Vortrag ab.

Über ein großes Programm der BSJ referierte im Anschluss der stellvertretende BSJ Kreisvorsitzende Stefan Diewald. Er stellte die Freiwilligendienste im Sport bei der BSJ vor. So zeigte er die Unterschiede zwischen einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) auf. Konkret ging Herr Diewald auf die Möglichkeit für die Vereine ein, als Einsatzstelle für ein FSJ im Sport zu fungieren. So wurden die Aufgaben und Kosten, welche eine Einsatzstelle zu leisten hat, den Vorteilen gegenüber gestellt. Welche Möglichkeiten der Refinanzierung sich den Einsatzstellen, sprich den Vereinen bieten, wurden durch den Referenten aufgezeigt. Nachdem die zahlreichen Nachfragen der Teilnehmer beantwortet waren, zeigte Stefan Diewald anhand eines Beispiels aus der Praxis, wie solch ein Projekt umsetzbar ist. Hier fungierte die Einsatzstelle SV Hunderdorf als Beispiel. Dieser Verein organisiert seit 2012 in Kooperation mit der Gemeinde Hunderdorf und der Grund – und Mittelschule ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport. Aktuell können sich Interessenten für das nächste FSJ-Jahr bewerben.

Nach einer kurzen Kaffeepause mit kleinem Imbiss, ging es mit dem Referat über das Thema „Sport in Schule und Verein“ weiter. Frau Margarete Probst-Biendl zeigte die verschiedenen Kooperationsmöglichkeiten für Vereine mit Schulen auf. Ob als Sportarbeitsgemeinschaft (SAG) oder mit „Sport nach 1“ können die Vereine neue Mitglieder gewinnen. Das Projekt „ Sport im Ganztag“ wäre für viele Vereine ein Projekt mit Zukunftsperspektive, auch wegen der guten finanziellen Förderung. Die Vereinsvertreter erhielten hilfreiche und weiterführende Handouts über dieses Thema.

Vor der Mittagspause wurden die Teilnehmer von Stefan Diewald in die Homepage der BSJ, www.bsj.org eingewiesen. Er zeigte auf, wo sie die bis dahin behandelten Themen nochmals nachlesen können, beziehungsweise weitere Informationen darüber finden. So erklärte er auch die Abwicklung eines FSJ im Sport, welches Großteils im Onlineverfahren geschieht.

Die Fortbildungsveranstaltung beschäftigte sich im Nachmittagsteil größtenteils mit den Förderprogrammen, Jugendbildungsmaßnahmen (JUBI) und Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für Jugendleiter (AEJ) der Bayerischen Sportjugend. Referent Stefan Diewald informierte über die Grundvoraussetzungen beider Maßnahmen, wie den pädagogischen Ansatz und die Ausschreibungsmodalitäten, um als ausrichtender Verein an die Fördergelder zu gelangen. Mit starkem Interesse und großer Teilnahme bearbeitete man gemeinsam dieses Themenfeld. Es zeigte sich, dass viele Vereine bereits Aktionen durchführen, welche durchaus geeignet sind zukünftig als Jugendmaßnahme abgehalten zu werden. Mit dem Programm einer bereits durchgeführten Jugendbildungsmaßnahme bekamen die Teilnehmer einen praxisnahen Einblick, was dafür notwendig ist.

Herr Benjamin Korbel, Mitglied der BSJ Kreisjugendleitung, rundete die Veranstaltung mit seinem Referat über die Ehrungsmöglichkeiten für Vereine durch die BSJ ab. Verschiedene Ehrennadeln für die Jugendarbeit im Sport sowie die dazugehörenden Richtlinien wurden dabei erläutert.

Die Leiterin der Maßnahme Frau Probst-Biendl schloss die gelungene Veranstaltung mit dem Hinweis auf die Antragfristen für geplante Maßnahmen sowie mit dem Angebot bei Fragen und Anliegen sich einfach bei der Kreisjugendleitung der BSJ zu melden.

 

BSJ Niederbayern Teilnehmer beim Fortbildungsseminar vom 18.03.2017

Das Bild zeigt die Teilnehmer der Veranstaltung. Vorsitzende der BSJ Kreisjugendleitung Straubing Frau Probst- Biendl und BSJ Bezirksvorsitzenden Konrad Denk sitzend 3. und 4. v.l.

FIFA 11+ warm-up Programme

FIFA 11+ Aufwärmprogramm

 

Video- Anleitungen

DFB Trainer Julia Schwarz und Bernhard Ließ

 

Das DFB Mobil war bei der SG Post Kagers

 

„Das war geil“,


so lautete die Antwort unserer Nachwuchskicker auf die Frage: Wie war heute das Training?


Ein wenig mehr Lampenfieber als sonst hatten unsere F- und E-Junioren schon, denn das DFB-Mobil war zu Gast bei der SG Post Kagers Straubing und sollte das Nachwuchstraining übernehmen. Die Kleinfeld-Junioren konnten es kaum erwarten, dass es los geht. Und pünktlich 17:00 Uhr legten die DFB-Mobil-Teamer Bernhard Ließ und Julia Schwarz los. Im ersten Teil der Trainingseinheit, die über 90 Minuten ging, wurde eine spielerische Aufwärmphase durchgeführt, während die Vereinstrainer eine kurze theoretische Schulung über den Aufbau eines Kinder- und Jugendtrainings erhielten.


Im Hauptteil der Praxiseinheit, wurden, unter der Einbeziehung der E- und F-Trainer, kleine Übungseinheiten durchgeführt, wobei die Bewegung mit dem Ball immer im Vordergrund stand. Dies machte den Kindern sehr viel Spaß. Das eigentliche Fußballspiel durfte natürlich nicht fehlen und so organisierten die DFB-Teamer zum Schluss noch ein Miniturnier, wobei namhafte Mannschaften wie Bayern München, Real Madrid, FC Barcelona oder der FC Chelsea London um den Auf- und Abstieg von der Champions League bis hin zur 2. Liga spielten.


Mit einem erschöpften, aber glücklichen Gesichtsausdruck verließen die Nachwuchskicker nach 90 Minuten den Rasen. Auch ein etwas anderes Training hat einmal ein Ende.


Alle anwesenden Zuschauer, vom Kleinfeld Nachwuchskoordinator bis hin zu den, mit Digicams bewaffneten Eltern, waren sich einig, dass dies eine rundum gelungene Sache war.


Der zweite Teil der Veranstaltung, der als Präsentations- und Diskussionsrunde genutzt wurde, fand anschließend im Vereinsheim des SV Kagers statt. Hier wurden verschiedene Sachverhalte, wie die Fußball-WM 2014, die Integration im Fußball und die spezifische Trainerausbildung im DFB besprochen. Ebenso wurde der immer wachsende Mädchenfußball in die Runde mit eingebunden. Bei allen Themen wurde eifrig diskutiert, wobei die SG Post Kagers Straubing ihren Standpunkt als kleiner Verein gegenüber dem DFB bzw. BFV vertrat.


Abschließend kann man sagen, dass diese Veranstaltung unseren kleinen Sportlern viel Spaß bereitet hat, der SG Post Kagers Straubing Möglichkeiten für unsere weitere Arbeit aufgezeigt wurden und, dass der DFB einen kleinen Einblick in die Basisarbeit der Vereine bekommen hat.


Der Kleinfeld-Junioren- Koordinator der SG Post Kagers Straubing möchte sich nochmals, bei allen Beteiligten für die Veranstaltung bedanken.


Der Sturm gewinnt Spiele, die Abwehr Meisterschaften

für Trainer

von Erich Franz

 

 

Man muss nicht wie Jupp Heynckes Trainer vom Champions League Sieger sein, um die Wahrheit seiner These beurteilen zu können. Gemeint hat er mit diesem Ausspruch vor allem, dass die Defensivarbeit entscheidend ist. Wir würden aber noch einen Schritt weitergehen und sagen: Auch die Offensivfähigkeiten der “Abwehr” ist entscheidend, und den Grundstein dafür legen wir im Kleinfeld.

Um die Jungs aller Mannschaftsteile fit zu machen, und auch den eher defensiv eingesetzten Spielern das nötige Handwerkszeug für spätere Erfolge mitzugeben, wollen wir bei der SG Post Kagers Straubing, dass sie schon im Kleinfeld das Spiel von hinten aufbauen.

Viel zu oft werden noch Bälle vom Torspieler an oder über die Mittellinie geworfen. Oder nahe der Mittellinie können Angreifer die Zuwürfe nicht kontrollieren und man kassiert den in Kauf genommenen Einwurf. Es geht anders, unserer Meinung nach besser.

Schon bei den F-Junioren kann man die Jungs dazu anhalten, oder es sogar vorgeben, dass der Ball vorrangig zu den Aufbauspielern gerollt wird. Flache Bälle sind eh leichter zu kontrollieren. Der Torspieler kann diese Bälle sogar mit dem Fuß passen, dann lernt er auch noch etwas dabei, ist flexibler und überblickt das Spielfeld besser, als beim Rollen aus der Hand.

Diese Variante der Spieleröffnung erfordert allerdings einiges. Die Jungs müssen vorab einige Dinge dazu wissen und können, und letztendlich müssen sie sich auch trauen; Dazu gehört, dass man ihnen Fehler zugesteht und in Kauf nimmt, dass der eine oder andere Gegentreffer fällt, ohne dass man gleich mit Schuldzuweisungen oder frustrierten Kommentaren reagiert.

Für eine Eröffnung über die Aufbauspieler brauchen diese idealerweise Platz, je mehr desto besser. Dazu sollten die übrigen Spieler also Platz machen, indem sie sich zum Beispiel in der Hälfte des Gegners postieren. Natürlich müssen sie bereit sein einzugreifen, nach hinten zu helfen oder sich eben nach vorne für einen langen Ball von Torspieler oder Mitspieler anzubieten. Die Aufbauspieler sollten möglichst weit hinten und außen stehen. Wird mit drei Aufbauspielern gespielt, dann sollte der mittlere auch Platz machen, wobei er dann mittig direkt an der Strafraumgrenze am besten aufgehoben ist. So ist er weit genug weg von den anderen beiden und steht als Feuerwehr für den Fall der Fälle bereit. Je cleverer und aufmerksam dieser Spieler ist, desto mehr kann man ihn einbinden, und ihn zu Gegenbewegungen im Vergleich zum Torspieler motivieren. D.h. wenn der Torspieler zum rechten Aufbauspieler schaut und geht, dann bewegt sich der mittlere Spieler ein Stück nach links, um noch mehr Platz für den potentiellen Ballempfänger zu schaffen.

Der zweite äußere Aufbauspieler muss natürlich neben seinen Versuchen sich anzubieten auch sehr wachsam sein, und beim Abspiel des Torspielers auf seinen Nebenmann sofort zur Mitte einrücken, um dort im Falle eines Ballverlustes eingreifen zu können.

Die Aufbauspieler sollten wissen, wie sie sich bei verschiedenen Gegenaktionen der Angreifer verhalten sollten. Wenn sie eng gedeckt werden, ist es ideal sich mit einem schnellen Antritt in den freien Raum ballfordernd zu lösen. Mit einer Auftaktfinte von der Laufrichtung weg können sie dabei ihren Vorsprung noch vergrößern. Sollten die Gegenspieler nach einigen erfolglosen Aktionen umstellen, oder von Anfang an clever sein und im Raum decken, dann müssen die Aufbauspieler sich plötzlich vom Gegenspieler weg (meist also nach hinten) anbieten und den gewonnen Raum für eine schnelle Mitnahme oder ein direktes Abspiel (kurz oder lang, je nach Gegnerdruck, Optionen und Fähigkeiten) nutzen. Natürlich ist bei beiden Aktionen das Ziel, dass der Aufbauspieler mit dem Ball nach vorne dribbelt. Wenn er gute Vorarbeit geleistet hat, dürfte er sogar ohne Gegenspieler nach vorne unterwegs sein, wodurch er eine Überzahl geschaffen hat. Diese bietet natürlich eine hervorragende Ausgangssituation für einen erfolgversprechenden Angriff. Aber auch ein 1 gegen 1 sollte dem Aufbauspieler ruhig zugestanden werden, denn genau dass soll er im Kleinfeld ja lernen. Grundsätzlich sollte dieser Zweikampf aber möglichst außerhalb der “roten Zone” (Strafraum plus ein paar Meter davor, von wo aus gefährlich auf das Tor geschossen werden kann) stattfinden und so gut wie möglich durch die anderen Spieler abgesichert werden, falls er verloren geht.

Als Optionen für das Anspielen in den Lauf bieten sich Anspiele in den Fuß an, die direkt (“klatschen lassen”) zurück gespielt werden. Dabei kann sich der Angreifer nach dem “Klatschen” vom Gegenspieler in den freien Raum absetzen und das erwünschte Dribbling dann beginnen. Oder der Torspieler verlagert mit einer Drehung zur anderen Seite oder spielt unter Gegnerdruck einen anderen Spieler an. Ganz zur Not kann er natürlich noch lang nach vorne schlagen, oder bei den F-Junioren den Ball nochmal mit der Hand aufnehmen.

Sollte sich kein Aufbauspieler trauen, eine Pause benötigen, oder einfach kein Raum für ein Anspiel schaffen können, hat der Torspieler noch die Option den mittleren Aufbauspieler (falls vorhanden) anzuspielen, der wiederum zurück oder nach außen klatscht, oder den Ball in die Drehung mitnimmt. Aber auch die Spieler hinter oder an der Mittellinie können entgegenkommen und sich ggf. anbieten.

Da mit etwas Übung die Eröffnung über die Aufbauspieler meist gut gelingt und sehr effektiv ist, braucht man sich nicht fürchten sie einzusetzen. Sie steht und fällt natürlich mit dem Mut der Aufbauspieler, den technischen Fähigkeiten der beteiligten Spieler und dem Druck bzw. der Cleverness von gegnerischen Spielern und Trainern. Durch die zahlreichen Handlungsoptionen, die man aber auch erst üben muss, klappt diese Art der Eröffnung aber gegen fast alle Teams.

Wer seine Mannschaft von hinten heraus spielen lässt, muss zwar einiges dafür tun, gibt seinen Spielern dadurch aber eine hervorragende Variante an die Hand und hilft ihnen – und das sollte das oberste Ziel sein – für ihren weiteren fußballerischen Weg.

 

Mögliche Variante zur Eröffnung von hinten heraus.
System für das Dreiecksspiel

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