Gegen Gewalt

 

 

Gewalt auf dem Sportplatz – Nicht mit uns!

 

Man konnte es in letzter Zeit öfter hören und lesen: Die Brutalität auf den Sportplätzen hat zum Teil eklatante Ausmaße angenommen. Bei den Senioren, wie bei den Junioren. Krankenhausreif verprügelte Schiedsrichter, zusammengetretene Spieler. In unteren Klassen wie in oberen.


Gehen wir mit gutem Beispiel voran!

Damit sich solche Vorfälle auf keinen Fall auf den Straubinger Sportplätzen ereignen. Weder hier, noch anderswo! Pflegen Sie mit uns einen fairen Umgang mit den Schiedsrichtern. Beleidigungen und Verunglimpfungen gehören genauso wenig dazu wie das Androhen von Gewalt!


Zur Sache

Leider ist ja nicht nur die Zunahme der Gewaltbereitschaft im Fußballsport zu verzeichnen, auch z.B. in der Schule ist dies seit Jahren auffällig. Die Fehler werden bei der Erziehung gemacht, weil Eltern vielfach damit überfordert sind. Was dann schon im jungen Alter fehlt ist der Respekt vor dem Anderen.

Der einzelne fühlt sich schon gekränkt oder verletzt, wenn ein anderer - Schiedsrichter, Lehrer, Vater, Mutter u.a. - ihn an die Einhaltung von Regeln erinnert! Und der Schiedsrichter ist hier das leichteste Opfer.

Außerdem kommt hier noch die Besonderheit des Spiels dazu. Wer verliert schon gerne? Wer sucht nach einem verlorenen Spiel die Fehler bei sich selbst? Da war es dann natürlich der Schiedsrichter, der nicht auf Elfmeter entschieden hat, der Abseits gepfiffen hat obwohl es keines war, usw.. Die Emotionen schaukeln sich von der ersten Minute an hoch.

Das ist auch kein spezielles Ausländerproblem; dieses Potenzial steckt in vielen von uns. Solche Spieler sind aber den Trainern und Betreuern, auch den Vereinsführungen bekannt. Und genau dieser Personenkreis hat die Aufgabe und die Pflicht, hier frühzeitig entgegenzusteuern, was nur bedeuten kann, dass diese Spieler im Verein eben nicht mehr Fußball spielen dürfen.

Ebenso muss in vielen Vereinen noch viel, viel mehr Bewusstsein geschaffen werden für den Job eines Schiedsrichters. Gerade die Gruppe der 14- bis 16-jährigen muss gezielt gewonnen werden für dieses Amt. Die Aktion des BFV ist sicherlich nicht schlecht, letztendlich aber für eine Besserung der Zustände auf dem Spielfeld sind ausschließlich die Vereine verantwortlich.


Bei Jugendspielen, wenn über eine Platzhälfte nur gespielt wird, sollten die Vereine auf jeden Fall darauf achten, dass die Zuschauer, oft sehr leidenschaftliche Väter und Mütter, hinter der Barriere stehen. Unbelehrbare Störer müssen Platzverbot bekommen. Die Vereine sollten sehr deutlich von ihrem Hausrecht Gebrauch machen. Ordnungsdienste müssen geschult werden, ggf. Polizei mit in die Schulung einbeziehen, im Ernstfall diese auch zeitig herbeirufen.


„Fair sein – fair bleiben, den Straubing kickt fair“

 

gez. Erich Franz